... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Video über Thamas MertonDenn das ist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist:
die Freiheit eines Lieben nicht vermehren um alle Freiheit, die man in sich aufbringt.
Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies: einander lassen;
denn dass wir uns halten, das fallt uns leicht und ist nicht erst zu lernen.

aus "Requiem für Paula Modersohn Becker (1908)" von
Rainer Maria Rilke (1875-1926)

   

Hier soll die mystische Seite des Buddhismus beleuchten werden, mit dem Schwerpunkt auf den Inhalten, die sich auch in anderen weltanschaulichen Ansätzen wiederfinden ...
Der Buddhismus sieht sich selbst nicht als eine Religion an, verzichtet vollständig auf das Konzept eines Gottes oder höherer Wesen und auf Gewalt. Wie das Christentum hat der Buddhismus die mitfühlende Nächstenliebe als zentrales Thema. Auch kennt er die Zielvorstellung eines Paradieses (Nirwana) und die Befreiung von Materie und Leiden, jedoch nicht die Vorstellung von Hölle und dem Bösen, oder von Gerechtigkeit in Form von Strafe. 

Die höchste Form der Verwirklichung von Mitgefühl und Nächstenliebe hat aus der buddistischer Sicht der Boddisattwa erreicht. Das ist ein Mensch der sich bereits von allen materiellen Bindungen und Leiden befreit hat, jedoch wie ein guter Kapitän oder Lotze erst dazu bereit ist das Schiff der Materiellen Welt in Richtung Paradies (Nirwana) zu verlassen, wenn auch das letzte fühlende Wesen sicher von Bord ist, ... ganz gleich ob "Verbrecher" oder Regenwurm.

 

dazu erst mal eine Sammlung externer links zu interessanten Seiten aus dem buddhistischen Umfeld:

Buddhismus für Anfänger (sachliche Übersicht zum lesen und als PDF zum ausdrucken)

Beiträge zum Buddhismus im WDR

   
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