... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

A. H. Almaas

Die Gesundheit der Vernunft ist der wohlfeilste, eigenmächtigste und unverschämteste Selbstruhm, durch den alles zum voraus gesetzt wird, was eben zu beweisen war, und wodurch alle freye Untersuchung der Wahrheit gewaltthätiger als durch die Unfehlbarkeit der römisch-katholischen Kirche ausgeschlossen wird.

Johann Georg Hamann (1730-1788)

   

Hier soll die mystische Seite des Buddhismus beleuchten werden, mit dem Schwerpunkt auf den Inhalten, die sich auch in anderen weltanschaulichen Ansätzen wiederfinden ...
Der Buddhismus sieht sich selbst nicht als eine Religion an, verzichtet vollständig auf das Konzept eines Gottes oder höherer Wesen und auf Gewalt. Wie das Christentum hat der Buddhismus die mitfühlende Nächstenliebe als zentrales Thema. Auch kennt er die Zielvorstellung eines Paradieses (Nirwana) und die Befreiung von Materie und Leiden, jedoch nicht die Vorstellung von Hölle und dem Bösen, oder von Gerechtigkeit in Form von Strafe. 

Die höchste Form der Verwirklichung von Mitgefühl und Nächstenliebe hat aus der buddistischer Sicht der Boddisattwa erreicht. Das ist ein Mensch der sich bereits von allen materiellen Bindungen und Leiden befreit hat, jedoch wie ein guter Kapitän oder Lotze erst dazu bereit ist das Schiff der Materiellen Welt in Richtung Paradies (Nirwana) zu verlassen, wenn auch das letzte fühlende Wesen sicher von Bord ist, ... ganz gleich ob "Verbrecher" oder Regenwurm.

 

dazu erst mal eine Sammlung externer links zu interessanten Seiten aus dem buddhistischen Umfeld:

Buddhismus für Anfänger (sachliche Übersicht zum lesen und als PDF zum ausdrucken)

Beiträge zum Buddhismus im WDR

   
   
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