... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Rainer Maria Rilke um 1900

... und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, ... Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben.
... es handelt sich darum, alles zu leben.

Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.   ...

Darum ... lieben Sie Ihre Einsamkeit, und tragen Sie den Schmerz, den sie Ihnen verursacht, mit schön klingender Klage.

Denn die Ihnen nahe sind, sind fern, sagen Sie, und das zeigt, daß es anfängt, weit um Sie zu werden. Und wenn Ihre Nähe fern ist, dann ist Ihre Weite schon unter den Sternen und sehr groß;

freuen Sie sich Ihres Wachstums, in das Sie ja niemanden mitnehmen können, und seien Sie gut gegen die, welche zurückbleiben, und seien Sie sicher und ruhig vor ihnen und quälen Sie sie nicht mit Ihren Zweifeln und erschrecken Sie sie nicht mit Ihrer Zuversicht oder Freude, die sie nicht begreifen könnten.

(Rainer Maria Rilke 1875 – 1926
aus einem Brief an Franz Xaver Kappus)

 
 

 

 

© 2026 Akademie-Lichtung

Dieses Buch von Amaité ist jetzt beim externSheema-Verlag erschienen und dort erhältlich, kann aber auch direkt hier über ihr Kontaktformular bestellt werden.
Um das Buch auch von ihrer Seite aus zu vertreiben und, wenn gewünscht, mit einer persönlichen Widmung versehen zu können, hat Amaite einige Hundert Bücher direkt vom Verlag erworben. 
Es kostet 25,– € inkl. Porto und Verpackung. 

Es ist aber auch über den externVerlag Heilbronn erhältlich, dessen großartige ehrenamtliche Arbeit damit unterstützt wird.
Und natürlich ist es auch ganz normal über den Buchhandel und online erhältlich. In Kürze soll es auch als E-Book erhältlich sein.

Willand Flügeln Cover 800pxl


Über kurze Rezensionen, über Fragen und Rückmeldungen über ihr Kontaktformular ist Amaité sehr glücklich.

Falls du eine Rezension schreiben möchtest, um anderen deine Erfahrung mit dem Buch mitzuteilen, sag doch bitte gleich dazu, ob ich dich mit Namen und Wohnort, oder nur mit Kürzel erwähnen darf – hier auf dieser Webseite oder auch beim Verlag Sheema, der sie auch in die sozialen Netzwerke stellt.

Hier ein Blick in das Buch mit einer Leseprobe

... und zwei Leserbriefe:

Ich habe mich die letzten drei Tage ganz von Deinem Buch absorbieren lassen und bin Dir so dankbar, dass Du mich (und hoffentlich noch viele andere) mitgenommen hast in Dein Retreat (respektive ein Buch daraus destilliert hast.)
Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, um mich nicht von der Fülle zurückschrecken zu lassen, aber dann öffnete sich der Zugang, und ich habe mich Dir sehr nah gefühlt.
Wunderbar, wie Du es geschafft hast, nichts auszuschließen und in dieser tief wärmenden, alles durchdringenden Lebendigkeit etwas in Worte zu fassen, was kaum in Worte zu fassen ist. Bin noch ganz im Bann und werde sicher zu einzelnen Episoden noch oft zurückkehren. Du hast mit dem Buch wirklich eine Bresche in die Freiheit geschlagen, für den femininen Ansatz, jenseits von Kasteiung und „müssen“.
Die Wirklichkeit, die jenseits dieser Begriffe ist, ist so wunderbar erlebbar, und gleichzeitig bietet das Buch eine Fülle von Übungen und Zugängen. Das Buch ist so vielfältig. Ich wünsche ihm, dass es seine Wirkung bei vielen Menschen entfalten darf.

Khabira Bartlewski, Heidelberg

Liebe Amaitè,

es ist berührend, die Aufs und Abs und das Schweben auf den „Flügeln der Ewigkeit“ mit dem Retreat-Tagebuch von dir nachvollziehen zu dürfen. Beim zweiten Lesen des Tagebuchs entdecke ich, wie in den Zeiten des „Still-Werdens“, quasi zwischen den Übungen zu den Mantren und den Gebeten, im „Kosten“ vom Klang, Bedeutungen im „Spiegel des subtilen Herzens“ entstehen. Die Rezitationen werden zu „Forschungsreisen“ ins Innere und ich verstehe, wie alles zusammenhängt und sich im Retreat, mit und durch die vielen Übungen, eine tiefer werdende Stille ausbreiten kann. Beim Lesen erschließt sich mir, wie dieser lange Retreat-Prozess tiefer liegende Themen und Fragen berührt, aufgebrochen und verändert hat. Auch wenn äußerlich nichts passiert – es hat sich doch so viel bewegt. Und am Ende konntest du alles, was aufgetaucht ist, wieder der „Ewigkeit“ übergeben, mit dem Gefühl, dass es genauso richtig ist: „Kein Denken, reines Sein“.  Ich danke dir zutiefst, dass du diese Erfahrungen öffentlich gemacht hast und mit uns allen teilst.

Heike

Denkimpuls

Elisabeth Kübler-RossDie Menschen sind wie bunte Glasfenster: Sie funkeln und leuchten, wenn die Sonne scheint; doch nach Anbruch der Dunkelheit wird ihre wahre Schönheit nur offenbar, wenn sie ein inneres Licht haben.

Elisabeth Kübler-Ross (1926–2004)

(mündl. Zitat aus dem Englischen)