... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Rainer Maria RilkeUnsere größten Ängste sind die Drachen,
die unsere tiefsten Schätze bewahren

Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten uns einmal schön und mutig zu sehen.
Vielleicht ist alles Schreckliche im Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

© 2026 Akademie-Lichtung
"Auf dem Berg" im Lindenkreis oberhalb von Weilheim treffen wir uns manchmal zu universellen Gottesdiensten im Freien.

Weilheimer Berg 001 kl

 Der Lindenkreis "auf dem Berg" oberhalb von 72379 Weilheim

Anfahrt:
von Hechingen kommend vor der Urban-Kapelle, kurz vor Ortsende, links abbiegen und den Berg hochfahren, bis links (gegenüber einer rechts abbiegenden Straße) ein kleiner Parkplatz sichtbar wird. Angekommen! (Hier im Routenplaner als Satellitenbild, GPS: 48°20'41.8"N 8°54'28.1"E)

Es gibt nur wenige Parkplätze direkt am Ort. Beim Parken am Straßenrand bitte darauf achten, dass weiterer Verkehr passieren kann, und Fahrgemeinschaften bilden, wo möglich.

Weilheimer Berg 002 kl

Denkimpuls

Rainer Maria Rilke um 1900

... und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, ... Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben.
... es handelt sich darum, alles zu leben.

Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.   ...

Darum ... lieben Sie Ihre Einsamkeit, und tragen Sie den Schmerz, den sie Ihnen verursacht, mit schön klingender Klage.

Denn die Ihnen nahe sind, sind fern, sagen Sie, und das zeigt, daß es anfängt, weit um Sie zu werden. Und wenn Ihre Nähe fern ist, dann ist Ihre Weite schon unter den Sternen und sehr groß;

freuen Sie sich Ihres Wachstums, in das Sie ja niemanden mitnehmen können, und seien Sie gut gegen die, welche zurückbleiben, und seien Sie sicher und ruhig vor ihnen und quälen Sie sie nicht mit Ihren Zweifeln und erschrecken Sie sie nicht mit Ihrer Zuversicht oder Freude, die sie nicht begreifen könnten.

(Rainer Maria Rilke 1875 - 1926
aus einem Brief an Franz Xaver Kappus)