... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Jörg ZinkSpiritualität zeigt sich in der Bereitschaft zur Ehrfurcht vor der Gotteserfahrung anderer.
Sie zeigt sich unter anderem in einem gewissen Spürsinn für das Heilige, das uns in einer fremden Gestalt begegnet. So werden für uns heute auch fremde Religionen nicht mehr die Gegner sein, denen wir zu widerstehen hätten, sie werden unsere Ehrfurcht wecken vor Wegen Gottes zu Menschen, die uns fremd sind.
Wir werden im Gespräch leben mit allem, was Menschen je von Gott, der Welt und sich selbst erkannt haben und nichts wird uns verächtlich oder hassenswert sein. Und wir werden zu unserem eigenen Glauben finden und in ihm dankbar und geborgen leben, ohne irgendeinen Menschen des Irrtums oder der Verführung zu verdächtigen.


Wo Wahrheit gemeinsam gesucht wird, werden wir Menschen mehr Wahrheit finden, als wir von unserem eigenen Ort aus zu finden vermöchten.

Jörg Zink (1922-2016)
aus: „Dornen können Rosen tragen, Mystik – Zukunft des Christentums“

   

Creed For Those Who Have Suffered

I asked God for strength, that I might achieve.
I was made weak, that I might learn humbly to obey...
I asked for health, that I might do great things.
I was given infirmity that I might do better things...
I asked for riches, that I might be happy.
I was given poverty, that I might be wise.
I asked for power, that I might have the praise of men.
I was given weakness, that I might feel the need of God...
I asked for all things, that I might enjoy life.
I was given life, that I might enjoy all things. .
I got nothing I asked for — but everything I had hoped for.
Almost despite myself, my unspoken prayers were answered.
I am, among men, most richly blessed!

Glaubensbekenntnis derer, die gelitten haben


Ich bat Gott um Stärke, damit ich etwas erreichen kann.
Ich wurde geschwächt, damit ich lernen würde, demütig zu gehorchen...
Ich bat um Gesundheit, damit ich große Dinge tun könne.
Mir wurde Gebrechlichkeit gegeben, damit ich Besseres tun konnte.
Ich bat um Reichtümer, um glücklich zu sein.
Mir wurde Armut gegeben, auf dass ich weise werden konnte.
Ich bat um Macht, damit ich die Wertschätzung der Menschen bekäme.
Mir wurde Schwäche gegeben, damit ich spüren könne, was Gottes Bedürfnis ist.
Ich bat um alles was nötig ist, um das Leben genießen zu können.
Ich bekam nichts von dem worum ich gebeten hatte – aber alles was ich mir erhofft hatte.
Meine unausgesprochenen Gebete wurden beinahe gegen meinen Willen erfüllt.
Ich bin unter den Menschen reich gesegnet!

   
   
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