... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Rabindranath TagoreIch schlief und träumte, das Leben wäre Freude. 
Ich erwachte und sah das Leben war Dienst.
Ich handelte und siehe da, der Dienst war Freude.

Rabindranath Tagore (1861 - 1941)

 
 

 

 

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Umarmung ersetzt Pillen

Berührung ist nonverbale Kommunikation, Berührung ist tröstlich. Und sie ist selten geworden, fand eine Studie heraus, die der Südwest-Verlag in Auftrag gegeben hat: Sie zeigt, dass die meisten Deutschen Berührung als wichtig empfinden und gleichzeitig das Gefühl haben, zu wenig körperliche Nähe zu erfahren.  ...

... Eine Forsa-Umfrage kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass in Deutschland Berührungsarmut herrscht: Jeder achte Bundesbürger sieht sich einem Mangel an körperlicher Nähe ausgesetzt. Gerade ältere Menschen, die viel allein sind, leiden häufiger unter „chronischem Berührungsmangel“. Sie nehmen körperliche Nähe fast nur als Dienstleistung in Anspruch, etwa in Form einer Massage oder der Kopfwäsche beim Friseur.

Focus online, Dienstag, 04.10.2011Dienstag, 04.10.2011

Denkimpuls

Ich suche nicht - ich finde. 

Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuem.  Finden – das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!

Die Ungewißheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
die sich im Ungeborgenen geborgen wissen,
die in die Ungewißheit, in die Führerlosigkeit geführt werden,
die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,
die sich vom Ziele ziehen lassen
und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt - das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.

Pablo Picasso (1881-1973)