... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Gottfried Wilhelm von Leibniz 150x200Gott liebt die ungeraden Zahlen:

π = 4 ⋅  ( 1/1 - 1/3 + 1/5 - 1/7 + 1/9 - 1/11 + 1/13 - 1/15 + 1/17- 1/19 + 1/21 - 1/23 + 1/25 - 1/27 + 1/29 - 1/31 + 1/33 - 1/35 + 1/37 - 1/39 + 1/41 - 1/43 + 1/45  - 1/47 + 1/49 - 1/51 ... u.s.w.)

Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716)
und seine Monadologie

Das Wunder der transzendenten Zahl Pi …
Die Entdeckung dieser schönen Formel zur Berechnung von Pi machte den Juristen zum gottgläubigen Mathematiker.

 

© 2026 Akademie-Lichtung

labyrinth chartreGeh-Meditationen

Das Labyrinth von Chartre

ist ein Beispiel für eine christliche Gehmeditation. Der Weg in das Labyrinth ist zugleich ein symbolischer Weg in die eigene Mitte und letztlich auch zu Gott oder zu einer Einheitserfahrung.

Es ist kein Irrgarten, da es nur den einen einzigen Weg hinein und heraus gibt und man sich nicht verlaufen kann.
Der Weg in Chartre ist HIER näher beschrieben.

 

Ein anderes Beispiel für eine Geh-Meditation ist das Kinhin im japanischen ZEN, ein langsames, konzentriertes Schreiten, oft praktiziert zwischen dem langen "Sitzen" (Zazen) in vollständiger Bewegungslosigkeit  (hier nochmal genauer beschrieben).

Die radikalste Form von Geh-Meditation wurde von dem buddhistischen Mönch Prah Orlan in Thailand entwickelt, "InnerWalk" genannt: 4 × 4 Stunden bewusstes Gehen an 4 aufeinanderfolgenden Tagen, immer hin und her. externIn diesem englischen YouTube-Video werden Sinn und Wirkung beschrieben.

Hier Beschreibungen weiterer Formen von Geh-Meditation (Yoga Easy, Online-Yogastudio)

Stimmen zu Meditation

Emile CioranMeditieren heißt, in eine Idee aufgehen und sich darin verlieren, während Denken heißt, von einer Idee zur anderen hüpfen, sich in der Quantität tummeln, Nichtigkeiten anhäufen, Begriff auf Begriff, Ziel auf Ziel verfolgen. Meditieren und Denken, das sind zwei divergierende, unvereinbare Tätigkeiten.

Emile Cioran: Die verfehlte Schöpfung, 1949