... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Jack KornfieldZur tiefen Öffnung, die wahrhaft spirituelles Leben benötigt, brauchen wir enormen Mut und Stärke, eine Art Kriegergeist.
Doch der Ort diese Kriegerstärke liegt im Herzen.

 

Jack Kornfield (*1945)

 
 

 

 

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labyrinth chartreGeh-Meditationen

Das Labyrinth von Chartre

ist ein Beispiel für eine christliche Geh-Meditation. Der Weg in das Labyrinth ist zugleich ein symbolischer Weg in die eigene Mitte und letztlich auch zu Gott oder zu einer Einheitserfahrung.

Es ist kein Irrgarten, da es nur den einen einzigen Weg hinein und herausgibt und man sich nicht verlaufen kann.
Der Weg in Chartre ist HIER näher beschrieben.

 

Ein anderes Beispiel für eine Geh-Meditation ist das Kinhin im japanischen ZEN, ein langsames konzentriertes Schreiten, oft praktiziert zwischen dem langen "Sitzen" (Zazen) in vollständiger Bewegungslosigkeit  (hier nochmal genauer beschrieben).

Die radikalste Form von Geh-Meditation wurde von dem buddhistischen Mönch Prah Orlan in Thailand entwickelt, "InnerWalk" genannt: 4 mal 4 Stunden bewusstes Gehen an 4 aufeinander folgenden Tagen, immer hin und her. externIn diesem englischen YouTube Video werden Sinn und Wirkung beschreiben.

Hier Beschreibungen weiterer Formen von Geh-Meditation (Yoga Easy, Online Yogastudio)

Stimmen zu Meditation

Bede GriffithsJenseits aller Gedanken, Gefühle und Vorstellungen gibt es ein inneres Heiligtum, das wir nur selten betreten.
Es ist der Wesensgrund der Seele, wo alle Anlagen und Fähigkeiten ihre Wurzeln haben und welches das wahre Zentrum unseres Seins ist.

Bede Griffiths (1906-1993)