... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Hermann HesseIn dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte. Was immer Du tun kannst oder wovon Du träumst, fang es an. In der Kühnheit liegt Genie, Macht und Magie.

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)

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Atheismus ist eine legitime Überzeugung, wissenschaftlich begründen lässt sie sich nicht. Heino Falcke (Radioastronom)
Gott mithilfe der Wissenschaft zu widerlegen, scheint mir genauso unsinnig wie der Versuch, Gott mithilfe der Wissenschaft zu beweisen.
Nicht nur Schwarze Löcher zeigen uns, dass Grenzen Teil unserer Welt sind. Wer es wagt, über die Grenzen der Physik hinaus zu fragen, kommt an Gott nicht vorbei…

Ich denke, eine gänzlich gottlose Physik ist nicht möglich, wenn man wirklich bis an die Grenze menschlichen Erkennens fragt … Gott ist heute nötiger denn je.

 Heino Falcke (Radioastronom), Licht im Dunkeln – Schwarze Löcher, das Universum und wir. Klett-Cotta (2020)
Kapitel „Allmacht und Grenzen“

 
 

 

 

über Gott ...

Rumi

Aus einer anderen Welt kommst DU zu uns jenseits der Sterne und des leeren Raums
Rein, transzendent, von reiner Schönheit unvorstellbar.

DU bringst uns die Essenz der Liebe, verwandelst alle, die von DIR berührt.
Die Sorgen dieser Welt, der Kummer, die Probleme sie lösen sich in DEINER Gegenwart.
Die Freude bringst DU mit für Herrscher und beherrschte, für Bauern oder Könige. DU hinterlässt uns dann perplex mit deiner Gnade. Das Böse wird in Gutes dort verwandelt.
DU bist der Meisteralchimist, entfachst das Feuer DEINER Liebe in Herz und Seele jedes Wesens auf Erden und im Himmel.
Durch DEINE Kraft verschmelzen Existenz und Nichtsein. Gegensätze werden eins.
Und alles, was profan, wird wieder heilig.

externMevlana Jelal ud-Din Rumi (1207-1273)
Nachdichtung in deutscher Sprache aus: „Ich trunken, du verrückt. Wer bringt uns jetzt nach Haus? von Tawhid Heinz Köhler