... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Rainer Maria RilkeDie Blätter fallen,  fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen.   Diese Hand da fällt.  
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

verfasst am 11.09.1901 von Rainer Maria Rilke (1875-1926)
am 07.11.1901 schreibt er an Axel Juncker:  „Diese Sammlung, die ich unter dem Namen "Das Buch der Bilder" zusammenfasse, ist das Kostbarste was ich aus diesen Jahren habe.“

   

Meditation lernen ...

 

Die Wirkung von Meditation wird auch von den  Kankenkassen anerkannt und zur Veringerung der Kosten im Gesundheitswesen intensiv beworben.

Als ein Beispiel sind hier zwei interessante Links zu den entsprechenden Seiten der Techniker-Krankenkasse (TK) angegeben:

 https://www.tk.de/tk/enstpannungstechniken/meditation/meditieren-lernen/575086

https://www.tk.de/tk/enstpannungstechniken/meditation/atementspannung-mp3/644568

Aus Gründen der Gleichbehandlung und der gesellschaftlichen Akzeptanz, bemühen sich die Krankenkassen, alles aus den tradierten Meditationstechniken auszuschließen, was als "spiritueller Balast" aus den verschiedenen religiösen Traditionen angesehen wird.  Dabei heraus kommen dann recht sterile Meditationsanleitungen, die man von der TK-Seite auch als MP3-Dateien herunterladen kann und schon in dieser "Rohbau-Version" von Meditation die Lebensqualität verbessern helfen.

 

Die eigene Erfahrung mit Meditationsanleitungen, die über die Meisterketten der verschiedenen religiösen Traditionen überliefert wurden ist, dass die zum eigenen Weltbild passenden Vorstellungswelten von Licht, Liebe, Schönheit, unterstützenden Ahnen oder Engelwesen, etc.,  die segensreiche Wirkung von Meditation noch erheblich verstärken kann.  Ich glaube es ist der Effekt der Herzöffnung und der Begeisterung, sowie die Bereitschaft, die Kontrolle an eine höhere liebevolle Ordnung abzugeben, welche diesen "Turbo" in der eigenen Meditationspraxis bewirkt.

Hier muss natürlich jerde/r seine eigenen inneren Welten und Landschaften entdecken, oder ausprobieren in welchem Kreis die eigene Meditationspraxis auf Resonanz trifft. Das können traditonelle Wege der mystischen Schulen aus dem Christentum, Buddhismus, Hinduismus (Yoga) oder dem Sufismus sein.

Aber auch die Einstimmung auf einen geliebten Menschen, ein Tier, eine Blume oder ein Fabelwesen aus einem Film oder einer Erzählung können die Wirkung verstärken.  Was dich begeistert, dein Herz öffnet und dich von Kopf bis Fuß gesehen und durchströmt fühlen läßt, ist immer auch ein guter Anfang um damit zu experimentieren.  Traditionell wurde die Religion (die Rückbindung an den Ursprung jenseits der Materie) von den Mystikern als höchste Quelle dieser Art der Einstimmung erlebt und genutzt.

Und natürlich muss Meditation Freude machen, sonst wird man nicht regelmäßig meditieren wollen.

   
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