... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Marianne WilliamsonUnsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.  Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.  Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten erschreckt.    Wir fragen uns, wer bin ich denn, um brillant, großartig, begabt und einzigartig zu sein?  Wer bist du eigentlich dies nicht zu sein.  Du bist ein Kind Gottes.  Dass du "klein" spielst  rettet nicht die Welt. Da ist nichts Erleuchtetes daran, zu schrumpfen damit sich andere Menschen um dich herum nicht unsicher fühlen.  Wir alle sind dazu gedacht wie die Kinder zu strahlen.  Wir wurden geboren, um die  Herrlichkeit Gottes zu offenbaren, die in uns liegt.  Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.  Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.  Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart  automatisch andere.

aus: A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles (S.190) von Marianne Williamson *1952

(der Text wird manchmal der Einführungsrede von Nelson Mandela 1994 zugeschrieben,
hier ist der englische Originaltext von M. Williamson)

 
 

 

 

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Ändere wenigstens mich selbst

Nasrudin war nun ein alter Mann und schaute auf sein Leben zurück. Er saß mit seinen Freunden im Teehaus und erzählte seine Geschichte.

Als ich jung war, war ich feurig. Ich wollte alle erwecken. Ich betete zu Allah, er möge mir die Kraft geben, damit ich die Welt ändern könnte.

In der Mitte meines Lebens erwachte ich eines Tages und erkannte, das mein Leben halb vorbei war. Und ich hatte niemanden geändert. Also betete ich zu Allah, mir die Kraft zu geben, die zu ändern, die nah um mich herum waren, und die es so sehr brauchten.

Oh je, nun bin ich alt und mein Gebet ist einfacher. Allah, bitte ich, bitte gib mir die Kraft, wenigstens mich selbst zu ändern.