... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Marianne WilliamsonUnsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.  Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.  Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten erschreckt.    Wir fragen uns, wer bin ich denn, um brillant, großartig, begabt und einzigartig zu sein?  Wer bist du eigentlich dies nicht zu sein.  Du bist ein Kind Gottes.  Dass du "klein" spielst  rettet nicht die Welt. Da ist nichts Erleuchtetes daran, zu schrumpfen damit sich andere Menschen um dich herum nicht unsicher fühlen.  Wir alle sind dazu gedacht wie die Kinder zu strahlen.  Wir wurden geboren, um die  Herrlichkeit Gottes zu offenbaren, die in uns liegt.  Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.  Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.  Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart  automatisch andere.

aus: A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles (S.190) von Marianne Williamson *1952

(der Text wird manchmal der Einführungsrede von Nelson Mandela 1994 zugeschrieben,
hier ist der englische Originaltext von M. Williamson)

 
 

 

 

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Ich traue keinem von Euch

Mullah Nasrudins Haus brannte, sodass er auf sein Dach hinauf rannte, um sich in Sicherheit zu bringen. Dort war er und schwebte auf unsicheren Beinen auf dem Dach, als seine Freunde sich in der Straße unten versammelten. Sie hielten eine ausgebreitete Decke für ihn auf und riefen: „Spring, Mullah, spring!“

„Oh, nein!“, sagte der Mullah, „das werde ich nicht tun. Ich kenne euch Kameraden. Wenn ich springe, zieht ihr die Decke weg, nur um mich zum Narren zu halten!“
„Sei nicht albern, Mullah. Das ist kein Scherz! Das ist ernst. Spring!“
„Nein“, sagte Mullah, „ich traue keinem von Euch. Legt die Decke auf den Boden. Dann springe ich.“