... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

angaangaw_portrait„Die größte Entfernung im Dasein des Menschen ist weder von hier nach dort noch von dort nach hier. Nein, die größte Entfernung im Dasein des Menschen ist von seinem Verstand zu seinem Herzen. Nur wenn er diese Distanz überwindet, lernt er, wie ein Adler zu segeln und seine innere Unermesslichkeit wahrzunehmen.“

 Angaangaq Angakkorsuaq (Eskimo-Kalaalit-Schamane, Westgrönland)
aus dem Buch: „Schmelzt das Eis in euren Herzen – Aufruf zu einem geistigen Klimawandel“

Bilder von Angaagaq: westlich, traditionell, berührend
YouTube-Video mit Angaagaq (englisch): extern Video

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(Gott spricht)

 Ibn ArabiHört, ihr Geliebten!
Ich bin die Wirklichkeit der Welt, der Mittelpunkt des Kreises,
ich bin die Teile und das Ganze.
Ich bin der Wille, der zwischen Himmel und Erde wirkt,
ich habe die Wahrnehmung in euch geschaffen, nur um das
Objekt meiner Wahrnehmung zu sein.
Wenn du mich dann wahrnimmst, nimmst du dich selbst wahr.
Aber du kannst mich nicht durch dich selbst hindurch wahrnehmen.
Es ist durch meine Augen, dass du mich siehst und dich selbst siehst,
durch deine Augen kannst du mich nicht sehen.

Zeilen aus dem Kitab al-Tajalliyat (Das Buch der göttlichen Selbstoffenbarung) des großen Sufi-Meisters Ibn ‘Arabi,
übersetzt von Henry Corbin (1970) in seinem monumentalen Werk: Creative Imagination in the Sufism of Ibn ‘Arabi 

Ibn ʿArabī (1165–1240)

Das ganze Gedicht im Original auf Englisch externHIER

über Gott ...

(Gott spricht)

 Ibn ArabiHört, ihr Geliebten!
Ich bin die Wirklichkeit der Welt, der Mittelpunkt des Kreises,
ich bin die Teile und das Ganze.
Ich bin der Wille, der zwischen Himmel und Erde wirkt,
ich habe die Wahrnehmung in euch geschaffen, nur um das
Objekt meiner Wahrnehmung zu sein.
Wenn du mich dann wahrnimmst, nimmst du dich selbst wahr.
Aber du kannst mich nicht durch dich selbst hindurch wahrnehmen.
Es ist durch meine Augen, dass du mich siehst und dich selbst siehst,
durch deine Augen kannst du mich nicht sehen.

Zeilen aus dem Kitab al-Tajalliyat (Das Buch der göttlichen Selbstoffenbarung) des großen Sufi-Meisters Ibn ‘Arabi,
übersetzt von Henry Corbin (1970) in seinem monumentalen Werk: Creative Imagination in the Sufism of Ibn ‘Arabi 

Ibn ʿArabī (1165–1240)

Das ganze Gedicht im Original auf Englisch externHIER